Integrationsfachkraft Schule & Kita (Schulbegleiter:in / Integrationshelfer:in)
100 % kostenfrei mit Bildungsgutschein2433,60OnlinePädagogik

Integrationsfachkraft Schule & Kita (Schulbegleiter:in / Integrationshelfer:in)

Kursstart ab 10 Teilnehmer:innen · max. 20

Dauer

360 UE

Förderung

Bildungsgutschein

Format

Online

Nächster Start

1.6.2026

Integrationsfachkraft Schule & Kita – Schulbegleiter:in / Integrationshelfer:in (360 UE)

Diese AZAV-zertifizierte Online-Weiterbildung als Integrationsfachkraft Schule & Kita qualifiziert Sie für die unterstützende Begleitung von Kindern mit besonderem Förderbedarf in OGS, Kita, Grund- und Förderschulen. Im Berufsalltag und in Stellenausschreibungen begegnen Ihnen dafür viele Bezeichnungen: Schulbegleiter:in, Integrationshelfer:in (I-Helfer:in), Schulassistenz, Inklusionsassistenz oder Integrationsassistenz – alles Tätigkeitsfelder, auf die Sie diese Weiterbildung gezielt vorbereitet. Der Kurs ist modular aufgebaut, läuft 100 % live online und ist über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters vollständig förderfähig.

Auch bekannt als: Schulbegleiter:in-Weiterbildung mit Bildungsgutschein, Integrationshelfer:in-Ausbildung online, Schulassistenz-Kurs, Inklusionsassistenz-Weiterbildung oder Einzelfallhilfe-Qualifizierung für Quereinsteiger:innen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Dauer: 360 Unterrichtseinheiten (8 Wochen)
  • Format: Wahlweise als Präsenzunterricht oder Live-Online-Kurs
  • Förderung: 100% förderfähig mit Bildungsgutschein
  • Abschluss: Zertifikat "Integrationsfachkraft Schule & Kita"
  • Zielgruppe: Quereinsteiger, Berufsrückkehrer, Personen mit Migrationshintergrund
  • Preis: 2.433,60 € (vollständig über Bildungsgutschein finanzierbar)

Modul 1: Einführung (36 UE)

Dieses Modul legt das Fundament für Ihre Tätigkeit als Integrationsfachkraft.

  • Lektion 1: Willkommen im Kurs
  • Lektion 2: Grundlagen der Sozialpädagogik
  • Lektion 3: Kooperation im System (Schule/Kita)
  • Lektion 4: Einsatzorte und Arbeitsfelder
  • Lektion 5: Rolle und Selbstverständnis
  • Lektion 6: Zielgruppe verstehen
  • Lektion 7: Selbstreflexion
  • Lektion 8: Teamarbeit

Modul 2: Rechtliches (36 UE)

Hier erwerben Sie essenzielles Wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen.

  • Lektion 1: Aufsichtspflicht
  • Lektion 2: Bildungsgesetze (Landesspezifisch)
  • Lektion 3: Datenschutz und Dokumentation
  • Lektion 4: Elternrechte
  • Lektion 5: Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Lektion 6: Kinderrechte
  • Lektion 7: Meldepflicht und Schweigepflicht
  • Lektion 8: SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe

Modul 3: Kommunikation (36 UE)

Professionelle Kommunikation ist der Schlüssel – hier lernen Sie die Werkzeuge.

  • Lektion 1: Grundlagen der Kommunikation
  • Lektion 2: Teamkommunikation
  • Lektion 3: Aktives Zuhören
  • Lektion 4: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
  • Lektion 5: Feedback-Kultur
  • Lektion 6: Gesprächsführung mit Eltern
  • Lektion 7: Interviews und Anamnesegespräche
  • Lektion 8: Konfliktlösung

Modul 4: Kinderschutz (36 UE)

Dieses Modul sensibilisiert für das Erkennen und Handeln bei Kindeswohlgefährdung.

  • Lektion 1: Dokumentation im Kinderschutz
  • Lektion 2: Formen der Gefährdung
  • Lektion 3: Gesetzliche Grundlagen (§8a SGB VIII etc.)
  • Lektion 4: Intervention und Handlungsschritte
  • Lektion 5: Kindeswohlgefährdung erkennen
  • Lektion 6: Praxisfall-Analyse
  • Lektion 7: Rolle der Insoweit erfahrenen Fachkraft (IeF)
  • Lektion 8: Vernetzung im Kinderschutz

Modul 5: Interkulturelle Kompetenz (36 UE)

Hier entwickeln Sie Kompetenzen für den Umgang mit kultureller Vielfalt.

  • Lektion 1: Migrationshintergrund verstehen
  • Lektion 2: Sprachbarrieren überwinden
  • Lektion 3: Umgang mit Vielfalt
  • Lektion 4: Interkulturelle Kommunikation
  • Lektion 5: Fluchterfahrung und Trauma-Sensibilität
  • Lektion 6: Partizipation fördern
  • Lektion 7: Vorurteile erkennen und reflektieren
  • Lektion 8: Werte und Normen im interkulturellen Kontext

Modul 6: Bildung und Erziehung (36 UE)

Dieses Modul fokussiert auf die pädagogischen Kernaufgaben in Kita und Schule.

  • Lektion 1: Bildungsauftrag verstehen
  • Lektion 2: Bildungspläne (Landesspezifisch)
  • Lektion 3: Zielorientierung in der pädagogischen Arbeit
  • Lektion 4: Entwicklung und Förderung von Kindern
  • Lektion 5: Beobachtung und Dokumentation
  • Lektion 6: Erziehungsstile und pädagogische Haltung
  • Lektion 7: Spezifika Kita vs. Schule
  • Lektion 8: Lernmethoden und Lernunterstützung

Modul 7: Inklusion und Integration (36 UE)

Förderung der Teilhabe aller Kinder steht hier im Mittelpunkt.

  • Lektion 1: Was ist Inklusion? Definitionen und Konzepte
  • Lektion 2: Rechtliche Grundlagen der Inklusion
  • Lektion 3: Barrierefreiheit gestalten
  • Lektion 4: Kinder mit Behinderung verstehen und unterstützen
  • Lektion 5: Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten
  • Lektion 6: Individuelle Förderplanung
  • Lektion 7: Inklusion im Alltag umsetzen
  • Lektion 8: Elternarbeit im inklusiven Kontext

Modul 8: Praxisreflexion (36 UE)

Hier professionalisieren Sie Ihr Handeln durch kontinuierliche Reflexion.

  • Lektion 1: Eigene Haltung reflektieren
  • Lektion 2: Methoden der Reflexion im Berufsalltag
  • Lektion 3: Praxisanalyse und Fallbesprechung
  • Lektion 4: Beobachtungen auswerten und nutzen
  • Lektion 5: Eigene Lernziele reflektieren
  • Lektion 6: Feedback geben und nehmen
  • Lektion 7: Kollegiale Beratung und Rollenspiele
  • Lektion 8: Supervision als Unterstützungsinstrument

Modul 9: Dokumentation (36 UE)

Fachgerechte Dokumentation als wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit.

  • Lektion 1: Pädagogische Dokumentation (Portfolio, Lerngeschichten etc.)
  • Lektion 2: Verlaufsdokumentation und Entwicklungsberichte
  • Lektion 3: Aktenpflege und Organisation
  • Lektion 4: Protokollführung (z.B. bei Elterngesprächen, Hilfeplangesprächen)
  • Lektion 5: Fachlicher Sprachgebrauch in Berichten
  • Lektion 6: Berichtswesen (Anforderungen und Adressaten)
  • Lektion 7: Digitale Systeme zur Dokumentation
  • Lektion 8: Datenschutz in der Dokumentationspraxis

Modul 10: Abschluss (36 UE)

Zusammenführung, Prüfungsvorbereitung und Ausblick auf die berufliche Zukunft.

  • Lektion 1: Projektarbeit planen und durchführen
  • Lektion 2: Präsentation der Projektarbeit
  • Lektion 3: Evaluation der Weiterbildung
  • Lektion 4: Kollegialer Austausch und Netzwerken
  • Lektion 5: Abschlussreflexion der Lernerfahrung
  • Lektion 6: Abschlussgespräch und individuelle Perspektiven
  • Lektion 7: Prüfungsvorbereitung
  • Lektion 8: Zukunftsperspektiven und Berufseinstieg

Was Sie nach der Weiterbildung können

  • Sie begleiten Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf inklusiv und individuell.
  • Sie setzen Schutzkonzepte nach § 8a SGB VIII um und erkennen Gefährdungslagen.
  • Sie kommunizieren professionell mit Kindern, Eltern, Lehrkräften und Therapeut:innen.
  • Sie dokumentieren pädagogisch und datenschutzkonform (Lerngeschichten, Förderpläne, Verlaufsberichte).
  • Sie arbeiten interkulturell kompetent und sprachsensibel.
  • Sie reflektieren Ihre eigene Haltung und nutzen kollegiale Beratung als Ressource.
  • Sie starten direkt als Integrationsfachkraft in Schulbegleitung, OGS, Kita oder Inklusionsprojekten.

Berufschancen & Einsatzfelder

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Weiterbildung stehen Ihnen vielfältige Einsatzfelder offen – Sie arbeiten dann typischerweise unter Berufsbezeichnungen wie Schulbegleiter:in, Integrationshelfer:in, Schulassistenz, Inklusionsassistenz, Integrationsassistenz, I-Helfer:in oder I-Kraft:

  • Schulbegleitung / Einzelfallhilfe für Kinder mit besonderem Förderbedarf bei freien Trägern (Lebenshilfe, Caritas, Diakonie, AWO, DRK) oder privaten Schulbegleitungsdiensten
  • Assistenz in Kindertagesstätten und Vorschuleinrichtungen mit Inklusions-Schwerpunkt
  • Unterstützung in der Ganztagsbetreuung (OGS) an Grund- und weiterführenden Schulen, oft als OGS-Schulbegleitung
  • Mitwirkung in Inklusionsprojekten an Förderschulen, Gesamtschulen und Gemeinschaftsschulen
  • Familienzentren und niederschwellige Beratungsangebote
  • Kinder- und Jugendhilfe (stationär, teilstationär, ambulant)

Der Bedarf an qualifiziertem Personal im schulischen und frühpädagogischen Bereich ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Insbesondere in NRW sichert der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung (ab 2026) stetig steigende Bedarfe für Quereinsteiger:innen.

Kursstart nur mit mindestens 10 Teilnehmer:innen

Wir starten jeden Kurs erst, wenn mindestens 10 Lernende fest angemeldet sind. Inklusion und interkulturelle Kompetenz funktionieren nicht im Selbststudium – sie entstehen im Austausch, in Rollenspielen, in Fallberatungen und in der gemeinsamen Reflexion. Ihr Platz wird mit Ihrer Anmeldung reserviert; sobald der Starttermin steht, werden Sie persönlich informiert.


Kontakt & Träger

Limani Akademie – ein Projekt der
Limani Bildungsinstitut GmbH & Co. KG
Auf der Reihe 2 · 45884 Gelsenkirchen

Ihr Ansprechpartner: Alexandros Tallos
Telefon 0209 / 8830637-2 · a.tallos@limani-bildung.de

Häufige Fragen zum Kurs

Was ist der Unterschied zu einer Pädagogischen Assistenzkraft?

Die Pädagogische Assistenzkraft arbeitet allgemein in Kita und OGS. Die Integrationsfachkraft hat zusätzlich einen klaren Fachschwerpunkt auf Inklusion, interkultureller Bildung und Kinder mit besonderem Förderbedarf. Der Lehrgang ist mit 360 UE (9 Wochen Vollzeit) deutlich tiefer als die 180 UE der Assistenzkraft-Qualifikation und qualifiziert insbesondere für Schulbegleitung / Einzelfallhilfe und Inklusionsprojekte.

Kann ich als Quereinsteiger:in ohne pädagogische Vorbildung teilnehmen?

Ja, ausdrücklich. Der Kurs richtet sich gezielt an Quereinsteiger:innen, Berufsrückkehrer:innen und Personen mit Migrationshintergrund. Es wird keine abgeschlossene Erzieher:innen-Ausbildung vorausgesetzt. Hilfreich sind Lebens- und Berufserfahrung, Empathie und die Bereitschaft, sich fundiert in pädagogische Konzepte einzuarbeiten.

Wo arbeite ich nach dem Kurs?

Typische Arbeitgeber sind freie Träger der Jugendhilfe (Lebenshilfe, Caritas, Diakonie, AWO, DRK), kommunale Schulträger (OGS-Trägerschaften), private Schulbegleitungsdienste, Kitas mit Inklusions-Schwerpunkt und Familienzentren. Der Bedarf ist gerade in NRW und anderen Bundesländern mit Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung hoch und wächst kontinuierlich.

Ist die Weiterbildung wirklich zu 100 % kostenlos?

Ja – bei Bewilligung eines Bildungsgutscheins durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter trägt diese die Lehrgangskosten von 2.433,60 € vollständig. Die Limani Akademie ist AZAV-zertifiziert und stellt alle erforderlichen Unterlagen für den Antragsprozess bereit.

Wie sieht der Unterrichtsalltag aus?

360 UE entsprechen rund 9 Wochen Vollzeit (Mo–Fr, je 8 UE). Der Unterricht läuft live online mit erfahrenen Dozent:innen aus Inklusion, Schulsozialarbeit und Kinderschutz; Selbstlernphasen dienen der Lektüre, Fallarbeit und Reflexion. Die Sitzungen werden aufgezeichnet, sodass bei Ausfall nichts verloren geht.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Ein AZAV-zertifiziertes Abschluss-Zertifikat „Integrationsfachkraft Schule & Kita" der Limani Akademie. Es dokumentiert alle zehn Module mit 360 UE inklusive der benoteten Projektarbeit und ist bei Trägern der Jugendhilfe, kommunalen Schulträgern und Schulbegleitungsdiensten als Quereinsteiger:innen-Qualifikation anerkannt.

Was passiert, wenn nicht genug Teilnehmer:innen zusammenkommen?

Der Kurs startet erst, wenn mindestens 10 Personen fest angemeldet sind. Inklusion und interkulturelle Kompetenz lernt man im Austausch. Sollte ein Termin nicht zustande kommen, informieren wir Sie rechtzeitig und bieten den nächstmöglichen Start ohne zusätzliche Kosten an.

Gibt es eine Abschlussprüfung?

Ja. Im letzten Modul (Abschluss) erstellen Sie eine Projektarbeit zu einem Inklusions- oder Integrationsfall, präsentieren diese vor der Gruppe und absolvieren ein mündliches Auswertungsgespräch. Die Prüfungsergebnisse fließen in das AZAV-Abschluss-Zertifikat ein.

Diese Themen passen zu Ihrer aktuellen Kurswahl – inhaltlich oder bei der Beantragung Ihres Bildungsgutscheins. Alle Limani-Kurse sind AZAV-zertifiziert und über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zu 100 % förderfähig.

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